Das Lesen um die Wette

In der Eisenhart-Schule ist es schon lange Tradition einmal im Jahr einen Lesewettbewerb zu veranstalten. Im Gegensatz zu unserem Schachturnier dürfen hier nur die besten Leser aus jeder Klasse vorlesen. Die Anzahl ist auf drei Schüler begrenzt. Alle beteiligten Schüler lesen zuerst einen gut vorbereiteten Text eigener Wahl vor. Ab der 4. Klasse wird auch ein unbekannter Text bewertet.
Die Jury setzt sich aus Schülern und einem Lehrer zusammen. Es ist immer ein Kind aus jeder Klasse in der Jury vertreten, in den Klassen 5 und 6 jeweils zwei Schüler pro Klasse. Es wird bewertet: das Lesetempo, die Lautstärke, die Betonung, Mimik, Gestik, Blickkontakt, passende Pausen, die Aussprache, die Ausdrucksstärke und wie oft man sich verlesen hat. Zusätzlich sind aus allen Klassen fünf Zuschauer dabei. Als aufmerksames Publikum haben sie zwei wichtige Aufgaben: still und konzentriert zuhören und mit viel Elan zu klatschen.
Bei dem bekannten Text ist die Lesezeit auf drei Minuten begrenzt, beim unbekannten auf zwei. Die Vorleser der Klassen 3-6 lesen oft Bücher wie Harry Potter, Gregs Tagebuch, Hanni und Nanni oder Geschichten von Erich Kästner vor.
Aber jetzt kommen wir zum Wichtigsten, es heißt ja immer ,,Dabei sein ist alles'', jedoch freuen sich die Gewinner immer ganz besonders. Als Preis gibt es bei uns mehr als Ruhm und Ehre. Denn jeder, der es bis zum Vorlesen beim Wettbewerb geschafft hat, bekommt eine Urkunde für seine Leseleistung. Zusätzlich gibt es noch einen Büchergutschein, aber leider nur für die drei Besten. Der absolute Hauptgewinner ist der Leser, der aus den 5. Klassen als Bester in die Stadtmeisterschaft aufsteigt.


Marla Engelschalk
Klasse 6a

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